Das IDE auf der ESTS 2016 / DiXiT 3 Konferenz in Antwerpen

antwerp_belgium_from_the_left_bank_of_the_scheldt_ca-_1890-1900Das IDE ist auf der diesjährigen Tagung der European Society for Textual Scholarship in Antwerpen (4.-7.10.2016), die in Zusammenarbeit mit DiXiT organisiert wird, mehrfach vertreten:

Im Pre-Conference Workshop zu „Digital Scholarly Editing and Textual Criticism“ spricht Franz Fischer mit Gioele Barabucci über „CollateX and the formalization of textual Criticism – Bridging the gap between automated collation and edited critical texts“.

Die gesamte Session „DiXiT Network and Projects“ am Donnerstag ist sozusagen eine IDE-only Session: Nach einem Vortrag von Franz Fischer (zusammen mit Elena Pierazzo und Susan Schreibman) zum Thema „DiXiT: Research, Training, and Networking in the Field of Digital Editing“, berichten Frederike Neuber („The ‘Material Turn’ in the Light of the ‘Digital Turn’, or: how Digital Methods can Support Typographical Research in Digital Scholarly Editions“) und Roman Bleier („Back to the Manuscripts: Documentary Editing of St. Patrick’s Epistles“) aus ihrer Arbeiten im DiXiT network.

Martina Scholger wird schließlich zum Finale der Tagung am Freitag Nachmittag in der Session „Genetic Editing and Editorial Difficulties“ zu „Genetic Editing Beyond Text. Tracing the Artistic Cycle between Idea and Manifestation“ vortragen.

Außerdem chairt das IDE in zwei Sessions: Franz Fischer in Visualizing the Writing Process und Patrick Sahle in The Digital Medium and Textual Scholarship.

Das IDE auf der TEI-Konferenz in Wien

Das IDE ist auf der diesjährigen Konferenz der Text Encoding Initiative (TEI) in Wien vielfältig vertreten:

Georg Vogeler stellt in der TEI Tool-Gallery die digitale Edition Jahrrechnungen der Stadt Basel vor, die mit der TEI realisiert worden ist.

Martina Scholger und Stefan Dumont haben gemeinsam mit Peter Stadler und Stefan Majewski den TEI2German Translathon organisiert, auf dem die Community eine deutsche Version von Texten aus den Spezifikationen der TEI erstellt. Die Gruppe konnte auf den Vorarbeiten des IDE aus dem Jahr 2015 aufbauen.

Roman Bleier präsentiert gemeinsam mit Richard Hadden die Erfahrungen aus dem Letters of 1916-Projekt unter dem Titel „Capturing the crowd-sourcing process: storing different stages of crowd-sourced transcriptions in TEI„.

Zusammen mit Richard Breen spricht er über „Documenting Transmission: The Analysis of the Folk Process using Versioning Machine 5.0

Stefan Dumont und Alexander Czmiel haben gemeinsam mit S. Haaf, T. Kraft, C. Thomas und M. Boenig einen Vortrag über „Applying Standard Formats and Tools“ vorbereitet. Stefan Dumont ist auch aktiv in der SIG Correspondance.

Georg Vogeler spricht über „Encoding Text about Things“ (Folien auf Slideshare) und moderiert die Sektion „Editing (2): Ancient texts„.

IDE revolutioniert mit READ das Archivwesen

jqk2_uouDas IDE ist als offizielles Mitglied in das READ-Netzwerk aufgenommen worden. Das mit mehreren Millionen Euro von der EU geförderte internationale Forschungsprojekt verfolgt kein geringeres Ziel, als den Zugang zu handschriftlichen Dokumenten und damit das gesamte Archivwesen zu revolutionieren. Aufgabe des IDE wird vor allem sein, die für das Projekt zentrale Online-Plattform Transkribus auf seine Anschlussfähigkeit für digitale Editionen hin zu evaluieren.

RIDE Issue 4 published

The IDE is very happy to announce that the fourth issue of RIDE, a review journal for digital editions and resources, has just been published.

As in the first issue, we have 5 reviews (3 in English, 2 in German) that critically assess publicly available scholarly digital editions. For your convenience, this is the table of contents:

All reviews can be accessed for free via our webpage: http://ride.i-d-e.de.

We are also always looking for reviewers. Please see here for more details!

Summer School „Typograpie und Edition“

Typographie und Edition, Mainz, 1.–6.8.2016

mainzerbuwilogo_170DiXiTGemeinsam mit dem Institut für Buchwissenschaft der JGU Mainz und dem Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT) veranstaltet das Institut für Dokumentologie und Editorik vom 1.–6. August 2016 in Mainz eine Summer School zum Thema „Typographie und Edition“.

Die School richtet sich primär an (Post)Doktorand*innen, die an einer literaturwissenschaftlichen Edition arbeiten. Den Teilnehmer*innen werden Kenntnisse der Typographiegeschichte von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert vermittelt, um so typographische Gestaltungsmuster in gedruckten Quellen erkennen und in der editorischen Arbeit adäquat beschreiben und interpretieren zu können.

Für die Erschließung typographischer Phänomene existieren noch keine verbindlichen Standards. Daher muss – gerade mit dem Blick auf die Arbeit an digitalen oder hybriden Editionsprojekten – gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert werden, in welcher Weise Typographie in den digitalen Standards der Textcodierung adäquat umgesetzt werden kann.

Behandelt werden u.a. die Themen:

  • Geschichte der Druckverfahren
  • Typographische Grundbegriffe für Mikro- und Makrotypographie
  • Stilentwicklung der Druckschriften seit dem 15. Jahrhundert
  • Erschließung von Typographie in (digitalen) Editionen

Der Teilnehmerbeitrag beträt 100€.

Weitere Informationen erhalten unter der Adresse http://www.buchwissenschaft.uni-mainz.de/veranstaltungen/summer-school-typographie-und-edition-1-6-august-2016/

Anmeldung: sekretariat-buchwissenschaft@uni-mainz.de
Kontakt: Dr. Nikolaus Weichselbaumer: weichsel@uni-mainz.de / Dr. Oliver Duntze: duntze@i-d-e.de