Das Institut für Dokumentologie und Editorik e.V. (IDE) ist ein Zusammenschluß von ForscherInnen, die sich mit der Anwendung von digitalen Methoden auf historische Dokumente beschäftigen. Das Institut wurde 2006 gegründet. Seine Mitglieder arbeiten in wichtigen internationalen Forschungsprojekten mit. Das Institut versteht sich als Kristallisationspunkt für die Anwendung von IT-Technologien im Bereich der Editorik, d.h. die Wissenschaft vom Edieren, und der Dokumentologie, d.h. einer Wissenschaft vom historischen Dokument, die dieses als physisches Objekt ebenso wie als Textträger versteht. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, beteiligen sich die Mitglieder an einschlägigen aktuellen Diskussionen durch Rezensionen und wissenschaftliche Beiträge, organisieren Tagungen, beraten zukunftsweisende Projekte und schulen den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Schools

Das IDE richtet Einsteiger- und Fortgeschrittenenschools zu Methoden und Technologien digitaler Editionen aus. Die Schools richten sich vorrangig an NachwuchswissenschaftlerInnen aus den Geisteswissenschaften, die Grundfertigkeiten im Bereich der Textkodierung mit XML/TEI, der Weiterverarbeitung XML-kodierter Daten sowie ihrer Aufbereitung für die

Schriftenreihe

Das IDE nimmt in seiner Schriftenreihe Stellung zur Diskussion über den Einsatz moderner Informationstechnologien in der Arbeit mit historischen Dokumenten und Texten. Es übernimmt die Herausgeberschaft für Publikationen aus dem Arbeitsumfeld des Instituts. Dazu gehören Editionen, Sammelbände, Kongreßberichte oder monographische

Kriterienkatalog

Das IDE hat einen Kriterienkatalog als Richtlinie zur Besprechung und Evaluation digitaler wissenschaftlicher Editionen erarbeitet. Der Katalog soll dabei helfen, Editionen im akademischen Diskurs zu verhandeln, eine best practice zu etablieren und die Methodendiskussion voranzutreiben. Kriterien für die Besprechung digitaler