Call for Papers: Kodikologie und Paläographie im digitalen Zeitalter / Codicology and Palaeography in the Digital Age

English version below.

Das IDE lädt zu Beiträgen für einen Sammelband ein, der im Sommer 2009 unter dem Titel “Kodikologie und Paläographie im digitalen Zeitalter” erscheinen soll.  Darin sollen einerseits zukunftsweisende Forschungsarbeiten dokumentiert werden, die EDV-Technologien bereits erfolgreich auf Handschriften anwenden oder konkrete Vorstellungen entwickeln, wie solche Softwarelösungen aussehen könnten. Andererseits soll aber gerade auch die Nutzerperspektive eingenommen werden: Welchen Nutzen kann die kodikologische und paläographische Forschung aus den digital vorhandenen Ressourcen und den dazugehörigen Technologien ziehen? Es sind damit ausdrücklich Beiträge erwünscht, die mit Hilfe der existierenden Angebote Forschungsergebnisse erzielt haben, die mit den älteren Mitteln gar nicht oder nur unter unverhältnismäßigem Aufwand erreicht werden konnten. Schließlich soll ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen der digitalen Handschriftenforschung gegeben werden.

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The IDE calls for contributions to an anthology on “Codicology and Palaeography in the Digital Age” to be published in Summer 2009. The purpose of this volume is threefold. Firstly, it aims at recording forward-looking digital work with manuscripts. This involves state-of-the-art technology as well as realistic ideas for future implementations. Secondly, it examines the field from the users’ perspective: how can codicological and palaeographic work benefit from digital resources and technologies? Are there new results that had not been possible before? Or is there at least a significant increase in efficiency compared to traditional methodology? We are therefore particularly encouraging contributions that describe research based on such digital resources. Finally, an outlook on the future development of the digital research on manuscripts will be given.

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Nachwehen der Summer School 2008: Berichte und Vortragsfolien

H-Soz-u-Kult veröffentlicht am 21.11.08 einen Report über die Summer School.

In der AHF-Information, Abteilung Tagungsberichte ist als Nummer 190/08 ebenfalls ein Bericht erschienen.

Die Vortragsfolien der Summer School 2008 stehen auf den Seiten des IDE zum Download bereit.

Wir weisen darauf hin, dass die Materialien vor allem zur Nachbereitung durch die Kursteilnehmer gedacht sind. Ohne die begleitenden Ausführungen sind sie in der Regel zum Selbststudium nicht geeignet.

IDE-Schriftenreihe mit dMGH-Besprechung eröffnet

Als Band 1 der „Schriften des Instituts für Dokumentologie und Editorik“ ist eine ausführliche Besprechung der „digitalen Monumenta Germaniae Historica“ durch Bernhard Assmann und Patrick Sahle erschienen. Unter dem Titel „Digital ist besser. Die Monumenta Germaniae Historica mit den dMGH auf dem Weg in die Zukunft – eine Momentaufnahme“ ist eine Druckfassung (ISBN 978-3-8370-2987-1) im Buchhandel erhältlich.

Eine digitale Fassung steht als PDF auf den Seiten des Instituts zur Verfügung. Außerdem ist eine weitere digitale Kopie zur langfristigen Verfügbarkeit auf dem Publikationsserver der Universität zu Köln (KUPS) hinterlegt (urn:nbn:de:hbz:38-23179).

Eine stark gekürzte Fassung ist schließlich am 7.6.2008 als H-Soz-u-Kult-Rezension erschienen.

„Digitale Editionen – Methodische und technische Grundfertigkeiten“, Summer School – Köln, 1. bis 5. September 2008

Das Thomas-Institut und die Professur für Historisch-Kulturwissenschaftliche Informationsverarbeitung (HKI) der Universität zu Köln planen für den 1. bis 5. September 2008 eine einwöchige Summer School zur Vermittlung methodischer und technischer Grundfertigkeiten für digitale Editionen. Die Unterrichtseinheiten werden von den Mitarbeitern des IDE durchgeführt werden. Zielgruppe der Veranstaltung sind vor allem Graduierte, Doktoranden und Postdoktoranden der philologischen, philosophischen und historischen Fächer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anreise und Unterkunft können ggf. durch Zuschussstipendien unterstützt werden.

Programm

Thyssen Stiftung bewilligt Theophilus-Projektantrag

Die Fritz Thyssen Stiftung hat einen Projektantrag des Thomas-Instituts (Prof. Dr. Andreas Speer) in Kooperation mit dem Museum Schnütgen (Prof. Dr. Westermann-Angerhausen) bewilligt. Gegenstand ist die dem Theophilus Presbyter zugeschriebene „Schedula diversarum artium“. Ziel des Projekts ist die Erschließung der handschriftlichen Überlieferung in Form einer kritisch-digitalen Edition (wiss. Mitarbeiter: Dr. des. Franz Fischer). Die technische Betreuung des Projekts erfolgt durch das IDE.

Projektskizze; siehe auch: Editionsprojekte des Thomas-Instituts.

„… ist nit getruckt!“ – Mediävistische Editionen als Herausforderung

Unter Mitwirkung des Instituts für Dokumentologie und Editorik hat das Zentrum für Mittelalterstudien der Universität zu Köln (ZfMs) am 13. und 14. Juli 2007 einen Workshop veranstaltet, der sowohl arrivierten als auch jüngeren Wissenschaftlern die Möglichkeit bot, die methodischen Grundlagen, Probleme und Lösungswege ihrer aktuellen Editionsprojekte zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Wie sich der konkrete editorische Einzelfall innerhalb der Wechselbeziehungen zwischen materieller Überlieferung, abstrakten Textbegriffen und zunehmend „transmedialen Datenstrukturen und Verarbeitungsweisen“ textueller Informationen darstellt, bildete die Kernfrage des Workshops. Das Themenspektrum der Vorträge umfasste philologische, philosophische, historische sowie informationswissenschaftliche Aspekte und ermöglichte so einen breiten Einblick in die editorischen Ansätze der unterschiedlichen Fachbereiche.

Tagungsbericht