Seminar „XML/XSLT-Vertiefung“ an der Fachhochschule Köln

Am 26. und 27. Mai 2014 fand am Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung (ZBIW) der Fachhochschule Köln ein Seminar zur Vertiefung von Kenntnissen in X-Technologien (insbesondere Transformationen mit XSLT) statt, das von dem IDE-Mitglied Ulrike Henny durchgeführt wurde.

Die zweitägige Veranstaltung umfasste eine Wiederholung von XML und XPath sowie die Vermittlung auch fortgeschrittener XSLT-Kenntnisse zur Konversion XML-basierter (Metadaten-)Formate und zur Erstellung von Webpräsentationen (Programm). Die 12 Teilnehmer kamen vor allem aus dem bibliothekarischen Bereich und von verschiedenen Standorten in Nordrhein-Westfalen.

Das ZBIW bietet regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeiter in Bibliotheken und Informationseinrichtungen an, die sich vor allem an Beschäftigte des Landes NRW richten, aber auch für andere Teilnehmer geöffnet sind.

Neue Editionstechniken im Rahmen der Digital Humanities, Basel, 2./3.5.2014

IDE-Mitglied Torsten Schaßan wird am 2./3.5.2014 in Basel einen öffentlichen Vortrag unter dem Titel „Die Zukunft des kulturellen Gedächtnisses: Texteditionen und Digital Humanities“ halten und einen Workshop zu „Digitalen Editionstechniken“ für TEI-Einsteiger geben.

Zum Programm

Aus dem Programmheft:

Die Digital Humanities verändern gegenwärtig die historisch-philologische Forschung. Von diesem Prozess sind auch Editionsprojekte betroffen, wie sich an aktuellen Drittmittel-Ausschreibungen zeigen lässt. Es dürfte nicht übertrieben sein, eine online verfügbare Edition als «conditio sine qua non» zukünftiger Editionsprojekte zu bezeichnen.

Der öffentliche Vortrag «Die Zukunft des kulturellen Gedächtnisses: Texteditionen und Digital Humanities» (2. Mai, 16:15 Uhr) gibt Gelegenheit, die «digitale Wende» der Geisteswissenschaften zu reflektieren und zu diskutieren.
Der Workshop «Digitale Editionstechniken» (3. Mai, 9:30 bis 16:00 Uhr) bietet die Möglichkeit, einige grundlegende Verfahren auf diesem Gebiet und insbesondere den Standard der Text Encoding Inititaive (TEI) kennen und anwenden zu lernen.

Eingeladen sind alle Interessierten, die auf historisch-philologischen Gebieten jedweder Epoche arbeiten.

Die Teilnahme ist gratis, spezifische Vorkenntnisse werden nicht erwartet.
Um Anmeldung für den Workshop wird bis zum 25.4. unter http://tinyurl.com/DigiEdit oder per email an die Veranstalter gebeten:

Florian Wöller (Theologisches Seminar, florian.woeller@unibas.ch)
Ueli Zahnd (Philosophisches Seminar, ueli.zahnd@unibas.ch)

 

IDE@DHd 2014 in Passau

DHd 2014 PassauVom 25. bis 28. März 2014 fand die erste Jahrestagung des Verbandes „Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ unter dem Titel „Digital Humanities – methodischer Brückenschlag oder ‚feindliche Übernahme‘?“ an der Universität Passau statt.

Das IDE-Mitglied Malte Rehbein und sein Passauer Lehrstuhlteam organisierten eine reibungslose und motivierende Tagung mit über 350 TeilnehmerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie Gästen aus nicht-deutschsprachigen Ländern, bei der die vorherrschende Aufbruchstimmung in den Digital Humanities greifbar wurde.

Das IDE war mit zahlreichen Beiträgen vertreten:

Patrick Sahle sprach zur Positionierung, Definition und Abgrenzung der Digital Humanities und leitete eine Sektion zu Editionen und Editionstechniken, Georg Vogeler brachte Vorschläge zur digitalen Edition mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Rechnungsbücher ein, die auf die Einbindung einer RDF-Repräsentation von Inhalten digital edierter Texte zielen, und Torsten Schaßan präsentierte gemeinsam mit Daniel Fecker die Herausforderungen der Mustererkennung zur automatisierten Schreiberhanderkennung in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften. In der Poster-Sektion präsentierte Simone Kronenwett gemeinsam mit Patrick Sahle das Datenzentrum des Cologne Center for eHumanities (CCeH) und Martina Semlak die digitale Edition der Werktagebücher von Hartmut Skerbisch. Die Posterbeiträge wurden beim Poster-Award in einer starken Konkurrenz von über 30 Beiträgen mit dem dritten bzw. zweiten Platz belohnt.

Die nächste Tagung des Verbandes DHd wird vom Zentrum für Informationsmodellierung – Austrian Centre for Digital Humanities an der Universität Graz veranstaltet und findet vom 23. bis 27. Februar 2015 statt. Save the date!

Spring School Digitale Editionen

In enger Kooperation mit der Universität Rostock veranstaltet das Institut für Dokumentologie und Editorik vom 10. bis 14.3.2014 eine Springschool in Rostock. Die School richtet sich an Anfänger in dem Bereich Digitale Editionen und vermittelt Grundkenntnisse in den X-Technologien sowie einführende Lehreinheiten zum Umgang und den Themen der Text Encoding Initiative. Sie richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, die offen für den Einsatz moderner Techniken in ihrem jeweiligen Fachgebiet sind. Vorwissen über XML und TEI ist nicht notwendig.

Es hat sich auf den Lehrveranstaltungen des IDEs inzwischen eingebürgert, dass am Abend des ersten Tages eine ausgewiesene Kennerin der Digital Humanities einen öffentlichen Festvortrag halten wird. Dieses Jahr haben wir die Ehre, Frau Elisabeth Burr aus Leipzig begrüßen zu dürfen.

Die Springschools des IDE zeichnen sich durch einen hohen Betreuungsaufwand aus. Während der Vormittage werden in Frontalvorträgen einzelne Lehrinhalte vermittelt, am Nachmittag folgen dann praktische Übungen, die intensiv betreut werden. An den Nachmittagen ist es erwünscht, dass die TeilnehmerInnen an eigenen Editionsprojekten das am Vormittag gewonnene Wissen umsetzen.

Die Teilnahme an der Lehrveranstaltung wird mit zwei ECTS-Punkten belohnt. Für die Teilnahme an der Springschool wird ein geringer Unkostenbeitrag erhoben.

Das Programm der letzten School finden Sie hier.

Bei Interesse an einer Teilnahme schreiben Sie bitte eine formlose Email an … mit einer kleinen Projektskizze Ihres Editionsprojekts.

Programm

Veranstaltungsort

UB Rostock, Bereichsbibliothek Südstadt
Albert-Einstein-Str. 6
18059 Rostock
Raum 013

Programm

Montag, 10. März 2014

13:00–14:30
Begrüßung, Zielstellungen
Markus Schnöpf (Berlin)

15:00–16:30
Textcodierung mit XML
Ulrike Henny (Köln) / Patrick Sahle (Köln)

Materialien: Folien, Übungen
16:45–18:15
Abendvortrag: Digitale Editionen und der Status von Sprachen. Wo ist die Verbindung?
Elisabeth Burr (Universität Leipzig)

Materialien: Folien

Dienstag, 11. März 2014

9:00–10:30
Textnavigation mit XPath
Ulrike Henny (Köln) / Patrick Sahle (Köln)

Materialien: Folien, Übungen
11:00–12.30
Texttransformation mit XSLT
Ulrike Henny (Köln) / Patrick Sahle (Köln)

Materialien: FolienÜbungen

12:30–14:00 Mittagspause

14:00–15:30
Textpublikation mit X-Technologien
Ulrike Henny (Köln) / Patrick Sahle (Köln)

Materialien: Folien, Übung

16:00–18:00
Wozu und zu welchem Ende erstellt man Digitale Editionen?
Patrick Sahle (Köln)

Materialien: Folien

Mittwoch, 12. März 2014

9:00–10:30
Einführung in die TEI (Text Encoding Initiative)
Franz Fischer (Köln)

11:00–12:30
Strukturierung eines TEI-Dokuments (TEI Kapitel 4)
Ulrike Henny (Köln)

Materialien: Folien, Übungen

12:30–14:00 Mittagspause

14:00–15:30
Elemente für die Textauszeichnung in Prosa, Vers und Drama (TEI Kapitel 3)
Oliver Duntze (Berlin)

Materialien: FolienÜbungen, Beispiele

16:00–18:00
Der TEI-Header (TEI Kapitel 2)
Oliver Duntze (Berlin)

Materialien: FolienBeispiele

Donnerstag, 13. März 2014

9:00–10:30
XML-Schemasprachen und TEI Roma
Markus Schnöpf (Berlin)

Materialien: Folien

11:00–12:30
Darstellung von TEI-Dokumenten mit TEI-Boilerplate
Markus Schnöpf (Berlin)

Materialien: Folien

12:30–14:00 Mittagspause

14:00-15:30
Namen und Daten, Kritische Apparate in TEI (TEI Kapitel 12 und 13)
Franz Fischer (Köln)

16:00–18:00
Vertiefung, Weitere Übung zu TEI

Freitag, 14. März 2014

9:00–10:30
Kodierung von Sonderzeichen (Unicode und TEI Kapitel 5)
Oliver Duntze (Berlin)

Materialien: Folien, ÜbungenBeispiele

11:00–12:30
Übung zu TEI, Vervollständigung der Teilnehmerprojekte

12:30–14:00 Mittagspause

14:00–15:00
Feedback und Verabschiedung

15:30–17.00
Ggf. Individualberatung

Änderungen vorbehalten

DiXiT – IDE an EU-Projekt zu digitalen Editionen beteiligt

Das IDE ist an einem von der EU mit mehr als vier Millionen Euro finanzierten internationalen Forschungs- und Doktorandenprogramm zu digitalen Editionen beteiligt. Das Programm des Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT) umfasst zahlreiche Fortbildungsveranstaltungen und Konferenzen (Camps & Conventions). Ab April 2014 werden insgesamt 17 Marie Curie-Fellowships zu vergeben sein.

Akademische Partner innerhalb des Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT) sind u.a.:
– Universität zu Köln (Koordinator)
– Univerität Borås, Schweden
– King’s College London
– Huygens Institute for the History of the Netherlands, Den Haag
– Universität Antwerpen
– Universität Graz
– Trinity College Dublin
– École des Haute Études en Sciences Sociales (Lyon)
– La Sapienza, Rom
– University of Oxford

Darüberhinaus sind neben dem IDE diverse Softwareentwickler, Verlage, Nationalbibliotheken und Open Knowledge-Organisationen in das Programm eingebunden.

Weitere Informationen auf der DiXiT-Webseite:
http://dixit.uni-koeln.de