IDE revolutioniert mit READ das Archivwesen

jqk2_uouDas IDE ist als offizielles Mitglied in das READ-Netzwerk aufgenommen worden. Das mit mehreren Millionen Euro von der EU geförderte internationale Forschungsprojekt verfolgt kein geringeres Ziel, als den Zugang zu handschriftlichen Dokumenten und damit das gesamte Archivwesen zu revolutionieren. Aufgabe des IDE wird vor allem sein, die für das Projekt zentrale Online-Plattform Transkribus auf seine Anschlussfähigkeit für digitale Editionen hin zu evaluieren.

RIDE Issue 4 published

The IDE is very happy to announce that the fourth issue of RIDE, a review journal for digital editions and resources, has just been published.

As in the first issue, we have 5 reviews (3 in English, 2 in German) that critically assess publicly available scholarly digital editions. For your convenience, this is the table of contents:

All reviews can be accessed for free via our webpage: http://ride.i-d-e.de.

We are also always looking for reviewers. Please see here for more details!

Summer School „Typograpie und Edition“

Typographie und Edition, Mainz, 1.–6.8.2016

mainzerbuwilogo_170DiXiTGemeinsam mit dem Institut für Buchwissenschaft der JGU Mainz und dem Digital Scholarly Editions Initial Training Network (DiXiT) veranstaltet das Institut für Dokumentologie und Editorik vom 1.–6. August 2016 in Mainz eine Summer School zum Thema „Typographie und Edition“.

Die School richtet sich primär an (Post)Doktorand*innen, die an einer literaturwissenschaftlichen Edition arbeiten. Den Teilnehmer*innen werden Kenntnisse der Typographiegeschichte von den Anfängen im 15. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert vermittelt, um so typographische Gestaltungsmuster in gedruckten Quellen erkennen und in der editorischen Arbeit adäquat beschreiben und interpretieren zu können.

Für die Erschließung typographischer Phänomene existieren noch keine verbindlichen Standards. Daher muss – gerade mit dem Blick auf die Arbeit an digitalen oder hybriden Editionsprojekten – gemeinsam mit den Teilnehmern diskutiert werden, in welcher Weise Typographie in den digitalen Standards der Textcodierung adäquat umgesetzt werden kann.

Behandelt werden u.a. die Themen:

  • Geschichte der Druckverfahren
  • Typographische Grundbegriffe für Mikro- und Makrotypographie
  • Stilentwicklung der Druckschriften seit dem 15. Jahrhundert
  • Erschließung von Typographie in (digitalen) Editionen

Der Teilnehmerbeitrag beträt 100€.

Weitere Informationen erhalten unter der Adresse http://www.buchwissenschaft.uni-mainz.de/veranstaltungen/summer-school-typographie-und-edition-1-6-august-2016/

Anmeldung: sekretariat-buchwissenschaft@uni-mainz.de
Kontakt: Dr. Nikolaus Weichselbaumer: weichsel@uni-mainz.de / Dr. Oliver Duntze: duntze@i-d-e.de

Seminar XML & XSLT/-FO an der TH Köln

Am 21. und 22. April 2016 fand am Zentrum für Bibliotheks- und Informationswissenschaftliche Weiterbildung (ZBIW) der TH Köln ein Seminar „XML & XSLT/-FO“ statt, das von dem IDE-Mitglied Ulrike Henny durchgeführt wurde.

Die zweitägige Veranstaltung umfasste eine Wiederholung von XML und XPath sowie die Vermittlung auch fortgeschrittener XSLT-Kenntnisse zur Konversion XML-basierter Formate und zur Erstellung von Webpräsentationen. Darüber hinaus wurde ein Einblick gegeben in die Erstellung von Druckvorlagen mit XSL-FO. Die Teilnehmer kamen vor allem aus dem bibliothekarischen Bereich und von verschiedenen Standorten (Nordrhein-Westfalen, Berlin, Hamburg).

Das ZBIW bietet regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Mitarbeiter in Bibliotheken und Informationseinrichtungen an, die sich vor allem an Beschäftigte des Landes NRW richten, aber auch für andere Teilnehmer geöffnet sind.

Summer School 2016, Graz

„Digitale Edition – Grundlagen“, 5.-9.9.2016 in Graz

Logo Zentrum für Informationsmodellierunglogo_uni_graz_4cGemeinsam mit dem Zentrum für Informationsmodellierung der Universität Graz und mit Unterstützung der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz veranstaltet das Institut für Dokumentologie und Editorik vom 5. bis 9. September 2016 eine Summer School in Graz. Die School richtet sich an Anfänger im Bereich Digitale Editionen. Neben der Vermittlung von Grundkenntnissen der X-Technologien, bietet sie einführende Lehreinheiten zum Umgang und den Themen der Text Encoding Initiative. Die School richtet sich an NachwuchswissenschaftlerInnen aus allen Geisteswissenschaften, die offen für den Einsatz moderner Techniken in ihrem jeweiligen Fachgebiet sind. Technisches Vorwissen außer allgemeiner Computer-Literacy ist nicht notwendig.

Die Kurse des IDE zeichnen sich durch einen hohen Betreuungseinsatz aus. Die einzelnen Lehrinhalte werden über Vorträge und intensiv betreute praktische Übungen vermittelt. Es ist erwünscht, dass die TeilnehmerInnen das gewonnene Wissen an ihren eigenen Editionsprojekten umsetzen.

Eine Übersicht der Programme der letzten Schools finden Sie hier.

Bei Interesse an einer Teilnahme schicken Sie bitte eine formlose e-mail mit Ihren Kontaktdaten sowie einer Skizze (1/2-1 Seite) Ihres Editionsprojekts an schools@i-d-e.de.

Ein festes Kontingent der Plätze ist für MasterstudentInnen und DoktorandInnen der Universität Graz reserviert. Die übrigen Plätze werden nach Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Das IDE trägt vor … (Frühjahr/Sommer 2016)

… auf der Doppelkonferenz „Original und Digitalisat im Zeitalter des Medienwandels“ an der Universität Wien (15.2.2016) spricht Georg Vogeler über die Möglichkeiten digitaler Repräsentation von Originalen anhand von Editionsprojekten von Urkundenbeständen.

… auf der Tagung der Arbeitsgemeinschaft Germanistische Edition „Textrevisionen“ (17.-20. Februar; Graz) hält Frederike Neuber einen Plenarvortrag zu „Typografie kritisch erschließen – Potentiale der digitalen Edition für das lyrische Werk Stefan Georges“.

…auf der internationalen Konferenz „Forschung mit Schriftquellen im digitalen Zeitalter“ (22. und 23. Februar 2016; Darmstadt) sprechen Oliver Duntze („Von Typen, Bäumen und Netzen – Ansätze zu einer quantifizierenden Typographiegeschichte“) und Torsten Schaßan („Wo bitte geht’s hier zur Schriftklassifikation? Per Taxonomie und auf anderen Wegen“).

… auf der DHd 2016 „Modellierung, Vernetzung, Visualisierung“ (7.-11. März; Leipzig) diskutiert Patrick Sahle auf dem Panel „Datenzentren für die nachhaltige Forschung in den Digital Humanities“, während Ulrike Henny an einem Vortrag zu „Genre, Topic, Text. Topics im Textverlauf von Untergattungen des spanischen und hispanoamerikanischen Romans (1880-1930)“ beteiligt ist. Frederike Neuber („Stefan George Digital“) und Torsten Schaßan („Schichten über Schichten – Die Zukunft der Handschriftenforschung“) sind jeweils mit einem Poster vertreten.

… auf der u.a. von Franz Fischer und Patrick Sahle organisierten DiXiT-Convention 2 „Academia, Cultural Heritage, Society“ (14.-18. März; Köln) spricht Torsten Schaßen über „The Influence of Cultural Heritage Institutions on Scholarly Editing in the Digital Age“ und Alexander Czmiel über „Sustainable Publishing: Standardization Possibilities For Digital Scholarly Edition Technology“. Frederike Neuber ist mit dem Poster „Explorer, Trader, Conqueror? On the Role of the Digital Editor“ (mit Tessa Gengnagel) dabei. Auch das Projekt „Ediçao Digital de Fernando Pessoa“, welches in Zusammenarbeit mit dem IDE entwickelt wird, ist mit einem Poster vertreten.

… beim Forum Junge Romanistik, welches vom 16. bis zum 19. März an der Universität Würzburg stattfindet, ist Ulrike Henny an einem Vortrag der Nachwuchsgruppe CLiGS beteiligt: „Tu parles! – Computergestützte Erkennung direkter Rede in französischen Romanen des 19. Jahrhunderts“.

… bei zwei Vortragsreihen der École nationale des chartes bzw. der École des Hautes Études en Sciences Sociales hält Patrick Sahle am 2. bzw. 4. Mai in Paris Vorträge zu „Evaluating Digital Editions“ bzw. „Notions of ‚text‘ in editing“.

… auf der Tagung „L’édition en ligne de documents d’archives médiévaux : enjeux, méthodologie et défis“ am 9./10. Juni an der Universität Nancy wird auch Georg Vogeler referieren – wahrscheinlich über eine noch unbekannte Nuance digitaler Urkundeneditionen.

… anlässlich der Freiburger Tagung „Digital Classics: Teaching, Editing, Publishing“ wird Patrick Sahle am 30. Juni und 1. Juli mit anderen Experten über „Digitale Editionen und Crowd-Sourcing“ diskutieren.

… bei der diesjährigen Digital Humanities at Oxford Summer School vom 4.-8. Juli wird Martina Scholger mit einführenden Workshops zur Text Encoding Initiative vertreten sein.

… auf der DH Konferenz in Krakau (12.-16. Juli) stellt Ulrike Henny das IDE-Kooperationsprojekt „Ediçao Digital de Fernando Pessoa“ vor und spricht mit der Nachwuchsgruppe CLiGS zu „Straight Talk! – Automatic Recognition of Direct Speech in Nineteenth-century French Novels“, während Frederike Neuber über ihr Dissertationsprojekt „Stefan George Digital: Exploring Typography In A Digital Scholarly Edition“ spricht. Alexander Czmiel ist mit seinem Beitrag zu „Sustainable Publishing: Standardization Possibilities For Digital Scholarly Edition Technology“ vertreten, in den die Erkenntnisse aus der DiXiT-Convention 2 eingeflossen sein werden. Über das DiXiT-Forschungsprogramm selbst wird Franz Fischer dann schon auf der von der ADHO Training Group organisierten Vorkonferenz „Innovations in Digital Humanities Pedagogy: Local, National, and International Training“ gesprochen haben. Ebenfalls in Krakow diskutiert das Panel „MEDEA (Modeling semantically Enriched Digital Editions of Accounts)“ die digitale Edition von historischen Rechnungen – mit dabei Georg Vogeler. Gemeinsam mit ihren KollegInnen vom ZIM-ACDH hält Martina Scholger einen Workshop zur Speicherung und Präsentation von Forschungsdaten im Asset Management System GAMS. Nur Patrick Sahle wird sein mit internationalen Kollegen eingereichtes Poster „Modelling between Digital and Humanities: Thinking in Practice“ nicht persönlich begleiten, weil er da auch schon woanders sein wird.

Reichlich Gelegenheit, uns dieses Jahr persönlich kennenzulernen, also!